
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze von der CDU hat einer Zusammenarbeit mit der AfD sowie der Linkspartei eine deutliche Absage erteilt. In einer Stellungnahme betonte der 46-jährige Politiker, dass in seiner Regierung weder ein Minister der AfD noch eine Ministerin der Linkspartei Platz finden werde.
Angesichts aktueller Umfragen, die die AfD mit 42 Prozent deutlich vor der CDU bei 24 Prozent sehen, hält Schulze starr an seiner derzeitigen Koalition aus CDU, SPD und FDP fest und spekuliert auf ein abweichendes Wahlergebnis im September. Aktuell käme die SPD auf 6, FDP auf 3 und Linke auf 13 Prozent. Grüne und BSW jeweils auf 4 Prozent. Eine Regierung aus CDU/SPD käme also zusammen auf gerade mal 30 Prozent.
Ein Blick nach Sachsen zeigt, wie illusorisch die Ambitionen von MP Schulze sind. Selbst hier reichte es nach der letzten Landtagswahl 2024 nur für eine CDU/SPD Minderheitsregierung – beide Parteien erhielten zusammen knapp 40 Prozent.
Auch in Sachsen schloss Ministerpräsident Kretschmer eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei aus, muss sich aber faktisch von dieser und den Grünen tolerieren lassen. In den zurückliegenden Haushaltsverhandlungen hat er sich seine Mehrheit gesichert, indem er an beide Parteien „Geschenke“ in Höhe von 230 Millionen Euro verteilt hat.
Wie in Sachsen, wäre die CDU in Sachsen-Anhalt nach derzeitigem Umfragestand auch zu einer Zusammenarbeit mit der Linkspartei gezwungen. Eine solches Bündnis würde aber auf eine Verhöhnung der Wähler hinauslaufen, die sich mehrheitlich für eine mitte-rechts Regierung aussprechen.
Weder in Sachsen noch in Sachsen-Anhalt will die Mehrheit ein Linksaußen-Bündnis, dass die Wirtschaft und unseren Mittelstand weiter ruiniert und jene Kräfte stärkt, die den planwirtschaftlichen Umbau unserer Gesellschaft weiter vorantreiben.
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