
Die aktuellen PISA-Ergebnisse sind alarmierend. Selbst Sachsens Kultusminister Conrad Clemens (CDU) muss einräumen, dass eine „sehr dramatischen Entwicklung“ vorliegt und, dass er nicht überrascht sei. Überrascht sind selbstverständlich nur noch die Wenigsten.
Die Misere in den Klassenräumen war lange absehbar. Gegengesteuert wurde kaum: Jahrelanger Unterrichtsausfall durch fehlende Lehrer, Standardabsenkungen und falsche Prioritäten. Gleichzeitig zeigen sich bereits beim Schuleintritt enorme Unterschiede: Während manche Kinder lesen und schreiben können, weisen andere erhebliche Defizite auf. Auch dieses Problem war lange bekannt. Ebenso absehbar war der negative Einfluss der unsäglichen Corona-Politik. Als die AfD 2020/2021 vor den Folgen für die Kinder warnte, haben Union und SPD das nicht nur nicht ernst genommen, sondern sie haben uns dafür regelmäßig diffamiert. Auch diese späte Quittung für die Regierung, leider aber auch die in „Geiselhaft“ genommen Schüler, gibt es nun. Entsprechendes gilt für den immer weiter steigenden Anteil an Schülern mit Migrationshintergrund – auch hier hatte die AfD gewarnt. Hören wollten und wollen es die Regierungsparteien nicht.
Für uns ist klar: Bildung muss endlich wieder höchste Priorität haben! Statt immer neuer Bildungsexperimente brauchen unsere Schulen verlässlichen Unterricht, ausreichend Lehrer und eine konsequente Vermittlung von Lesen, Schreiben und Rechnen. Was wir nicht brauchen, sind noch mehr „Demokratiestunden“ oder „Demokratie-Projektwochen“, so wie sie aktuell im September an sächsischen Schulen wieder angeboten werden. Unsere Kinder verdienen ein Bildungssystem, das ihnen echte Zukunftschancen bietet statt immer mehr ideologische Indoktrination!
Carsten Hütter, MdL
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