🏡 Pflegende Angehörige verdienen Anerkennung – Warkens Pflegereformvorschlag nicht!

Ein Pflegeheimplatz kostet im Durchschnitt 3364 Euro im Monat – und mit der Pflegereform wird es für die Bewohner wohl noch teurer. Für viele ist das nicht finanzierbar, frisst Vermögen und sämtliche Werte auf.

Die in diesem Zuge von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) geplante Kürzung der Rentenbeiträge für pflegende Angehörige ist dabei vollkommen kontraproduktiv. Wer Eltern oder Großeltern zu Hause pflegt, übernimmt täglich große Verantwortung und entlastet gleichzeitig Pflegeheime sowie das gesamte Pflegesystem.
Statt pflegende Angehörige also finanziell schlechterzustellen, sollte ihre Leistung anerkannt und gezielt gefördert werden.

Werden die Rahmenbedingungen verschlechtert, wird dies dazu führen, dass noch mehr Pflegebedürftige in Fremdbetreuung versorgt werden müssen – mit deutlich höheren Kosten für die Allgemeinheit und die Betroffenen. Deutschland braucht deshalb eine Politik, die die häusliche Pflege stärkt, anstatt sie durch Kürzungen unattraktiver zu machen.

Unsere sächsische AfD Fraktion fordert daher schon seit längerem, alle Kürzungspläne aufzugeben und ein Landespflegefördergeld (Drs. 7/5242) einzuführen, das die Gehaltseinbußen der Angehörigen möglichst weitgehend ausgleicht.

https://jungefreiheit.de/wirtschaft/2026/die-kosten-fuer-pflegeheimbewohner-explodieren/

https://www.aerztezeitung.de/Politik/Pflegerat-draengt-auf-Stopp-der-geplanten-Kuerzung-von-Rentenpunkten-fuer-pflegende-Angehoerige-463553.html

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