
+++Pressemitteilung+++
Wacker-Chemie hat 2025 einen Rekordverlust von 800 Millionen Euro gemeldet. Der Umsatz sank um vier Prozent auf knapp 5,5 Milliarden Euro. Wacker sieht die deutsche Chemiebranche in einer Krise, begünstigt durch schwache Weltmarktnachfrage und hohe Energiepreise. Ein Sparprogramm soll nun jährlich 300 Millionen Euro einsparen, etwa die Hälfte durch Personalabbau; 1.500 Stellen sollen gestrichen werden. Details zu einzelnen Standorten wie Nünchritz sind offen. Vorstandschef Hartel fordert von der Politik niedrigere Energiepreise und weniger Bürokratie.
Carsten Hütter, direkt gewählter AfD-Landtagsabgeordneter im Wahlkreis Meißen 1, erklärt dazu:
„Erst vor einigen Monaten hatte der Chemiekonzern Dow Chemical bekanntgegeben, dass ein Teil seiner Anlagen in Böhlen Ende 2027 geschlossen werden soll. Nun gibt es die nächste Hiobsbotschaft bei Wacker-Chemie. Dessen Rekordverlust und angekündigter massiver Stellenabbau ist eine weitere Quittung für einen Standort, der politisch kaputtreguliert und energiepolitisch verteuert wurde. Wenn ein Konzern, der nach eigenen Angaben knapp ein Prozent des deutschen Stroms verbraucht, unter den horrenden deutschen Energiepreisen leidet, dann trifft das am Ende zuerst die Beschäftigten – auch im Werk Nünchritz mit seinen rund 1.500 Arbeitsplätzen. Schon vor Jahren haben meine Partei und ich vor genau dieser Entwicklung gewarnt.
Die von der CDU eingeleitete Energiewende kostet Milliarden und lässt unsere Industrie ausbluten – allen voran die Chemie-, Stahl- und Autoindustrie samt Zulieferer. Es war die Union, die den CO2-Preis einführte und überstürzt den Kohle- und Kernkraftausstieg beschloss. Es ist die Union, die mit Kommissionspräsidentin von der Leyen für die gesamte EU den sog. ‚Green New Deal‘ durchdrückt – ‚Klimaneutralität‘ bis 2050. Und es ist neben der SPD die CDU, die an den Russland-Sanktionen festhält, die zu einer extremen Verteuerung von Gaslieferungen geführt haben.
Der deutsche Wohlstand lässt sich nicht mit politischen Sonntagsreden und hoch subventionierten Industriestrompreisen am Leben halten, sondern nur mit knallharter Wettbewerbsfähigkeit in allen Branchen. Um diese wiederzuerlangen müssen wir endlich den Irrweg der Öko-Planwirtschaft verlassen.“








