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Von der „Autowiege“ zum Rüstungsstandort: Soll Sachsen jetzt mit Marschflugkörpern gerettet werden?

Das US-Rüstungsunternehmen Covenant will ab 2027 im Raum Leipzig Marschflugkörper produzieren und die Kapazität von zunächst rund 1.000 auf bis zu 5.000 Stück jährlich ab 2028 erhöhen. Die sächsische Regierung sieht darin mögliche Chance, den wegfallenden Arbeitsplätzen bei VW und Co. etwas entgegenzusetzen. Tatsächlich werden erhebliche friedens- und sicherheitspolitische Bedenken diskutiert. Leipzig könnte damit erstmals einen größeren Rüstungsstandort erhalten.

Aus AfD-Sicht ist diese Entwicklung ein weiterer Schritt in die falsche Richtung. Wer Frieden will, muss endlich wieder ernsthaft verhandeln und diplomatische Wege suchen – statt immer größere Produktionskapazitäten für Marschflugkörper aufzubauen.

Deutschland hat seine Unterstützung der Ukraine unter Bundeskanzler Friedrich Merz für 2026 auf 11,5 Milliarden Euro angehoben und treibt gemeinsam mit seinen Partnern den Ausbau der europäischen Rüstungsindustrie weiter voran. Nun soll ausgerechnet Sachsen zum Produktionsstandort für Tausende weitreichende Marschflugkörper werden. Man darf schon fragen: Wo endet diese Entwicklung eigentlich?

Deutschlands Rolle sollte darin bestehen, auf einen Waffenstillstand und Verhandlungen hinzuwirken und durch eine möglichst große Neutralität deutsche Sicherheitsinteressen an erste Stelle zu setzen. Eine immer engere Verzahnung mit Waffenproduktion und militärischer Unterstützung erhöht das Risiko einer tieferen Verwicklung hingegen enorm.

Dass die Regierungsparteien und die Grünen den Niedergang klassischer Industrie nun ausgerechnet mit einer neuen Rüstungsindustrie kompensieren möchten, ist ebenfalls ein fataler Irrweg. Wir sollten darüber reden, wie Sachsen und Deutschland wieder wettbewerbsfähige zivile Industrie, bezahlbare Energie und dauerhafte Wertschöpfung bekommt. Durch eine sonderschuldenfinanzierte Rüstungswirtschaft sicher nicht!

Die Politik der Bundesregierung setzt auf massive Aufrüstung sowie Eskalation. Das ist nicht unser Verständnis von deutscher Friedens- und Wirtschaftspolitik!

AfD-Büro in Riesa erneut attackiert

Das AfD-Bürgerbüro des Landtagsabgeordneten Carsten Hütter in Riesa wurde in der Nacht vom 16. auf den 17. September 2026 abermals angegriffen. Unbekannte warfen Steine in mehrere Fensterscheiben. Dies ist bereits der dritte Anschlag auf das Riesaer Büro innerhalb eines halben Jahres. Sowohl dieses als auch das Lommatzscher Büro wurden darüber hinaus mehrfach mit Farbe besprüht bzw. beschmiert. Es entstand insgesamt ein Schaden in Höhe von mehreren Tausend Euro. Die Polizei ermittelt, bisher ohne Erfolg.

Carsten Hütter, sicherheitspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, erklärt dazu:

„Mittlerweile sind wir auch in ländlichen Regionen auf dem besten Weg zu Leipziger Verhältnissen, wo politisch motivierte Anschläge bald schon wöchentlich stattfinden. Der sächsische CDU-Innenminister Armin Schuster schafft es nicht, die linke Gewalt im Freistaat in den Griff zu bekommen. Statt hier endlich ausreichend hohe Prioritäten zu setzen, wird die AfD weiter von den regierungstragenden Fraktionen und dem weisungsgebundenen Verfassungsschutz in die Zange genommen und als extremistisch verunglimpft. Dumpfe, ideologieverblendete Krawallmacher fühlen sich davon angespornt.

Egal ob undemokratische Parteitagsblockaden, Brandanschläge, körperliche Übergriffe oder eingeschlagene Scheiben: Die AfD lässt sich von den vielen Angriffen der letzten Jahre und Monate in keiner Weise unterkriegen. Wir machen weiter – konsequent und standhaft für unsere Wähler, für Deutschland!“

#AfD #Sachsen #Riesa #PolitischeGewalt #Angriffe #Landtag #Verfassungsschutz #Innenpolitik #CDU

📚 PISA-Schock: Genauso vorhersehbar wie vermeidbar!

Die aktuellen PISA-Ergebnisse sind alarmierend. Selbst Sachsens Kultusminister Conrad Clemens (CDU) muss einräumen, dass eine „sehr dramatischen Entwicklung“ vorliegt und, dass er nicht überrascht sei. Überrascht sind selbstverständlich nur noch die Wenigsten.

Die Misere in den Klassenräumen war lange absehbar. Gegengesteuert wurde kaum: Jahrelanger Unterrichtsausfall durch fehlende Lehrer, Standardabsenkungen und falsche Prioritäten. Gleichzeitig zeigen sich bereits beim Schuleintritt enorme Unterschiede: Während manche Kinder lesen und schreiben können, weisen andere erhebliche Defizite auf. Auch dieses Problem war lange bekannt. Ebenso absehbar war der negative Einfluss der unsäglichen Corona-Politik. Als die AfD 2020/2021 vor den Folgen für die Kinder warnte, haben Union und SPD das nicht nur nicht ernst genommen, sondern sie haben uns dafür regelmäßig diffamiert. Auch diese späte Quittung für die Regierung, leider aber auch die in „Geiselhaft“ genommen Schüler, gibt es nun. Entsprechendes gilt für den immer weiter steigenden Anteil an Schülern mit Migrationshintergrund – auch hier hatte die AfD gewarnt. Hören wollten und wollen es die Regierungsparteien nicht.

Für uns ist klar: Bildung muss endlich wieder höchste Priorität haben! Statt immer neuer Bildungsexperimente brauchen unsere Schulen verlässlichen Unterricht, ausreichend Lehrer und eine konsequente Vermittlung von Lesen, Schreiben und Rechnen. Was wir nicht brauchen, sind noch mehr „Demokratiestunden“ oder „Demokratie-Projektwochen“, so wie sie aktuell im September an sächsischen Schulen wieder angeboten werden. Unsere Kinder verdienen ein Bildungssystem, das ihnen echte Zukunftschancen bietet statt immer mehr ideologische Indoktrination!

Carsten Hütter, MdL

#AfD #Hütter #Sachsen #Pisa

https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/news-schock-schule-schueler,pisa-studie-ergebnisse-100.html

https://www.saechsische.de/politik/regional/nicht-ueberraschend-sachsens-kultusminister-clemens-zu-schlechten-pisa-ergebnissen-T5FQKULKXZFIDOHOJWBJPB5A2U.html

Kramers „Risikomanagement“ – antidemokratischer Regierungsschutz!

Der Thüringer Verfassungsschutzpräsident Stephan Kramer hat für den Fall einer AfD-geführten Landesregierung in Sachsen-Anhalt ein „Risikomanagement“ mit abgestuften Informationsrechten und möglichen Einschränkungen bei der Weitergabe von Informationen vorgeschlagen.

Dieser Vorstoß ist politisch wie rechtsstaatlich höchst bedenklich. Warum wird heute öffentlich über ein „Risikomanagement“ und abgestufte Informationsrechte gegenüber einer möglichen AfD-Regierung diskutiert, während Kramer gegenüber der Tagesschau selbst erklärt hat, ihm seien bei der früheren Linken-Regierungsbeteiligung in Thüringen keine entsprechenden Informationslücken bekannt gewesen? Warum gelten solche Maßstäbe offenbar ausgerechnet dann, wenn es um die AfD geht?

Hinzu kommt Kramers eigene politische Biografie: Er ist seit 2010 Mitglied der SPD und wurde Ende 2015 unter der rot-rot-grünen Landesregierung unter Ministerpräsident Bodo Ramelow zum Präsidenten des Thüringer Verfassungsschutzes berufen. Seine Amtsführung gibt jede Menge Anlass zur Kritik. Das Verwaltungsgericht Weimar stellte am 18. Dezember 2025 fest, dass Kramer mit einer inhaltlichen Bewertung der programmatischen Ausrichtung der AfD gegen das staatliche Neutralitätsgebot verstoßen hat.

Die AfD hat in Thüringen einen Untersuchungsausschuss eingesetzt, der die Arbeit des Landesverfassungsschutzes unter Herrn Kramer überprüfen soll, was offensichtlich mehr als gerechtfertigt ist.

Alle Alarmglocken müssen also schrillen, wenn ein ideologiegetriebener VS-Chef und erklärter AfD-Widersacher mit entsprechenden Ideen um die Ecke kommt, die nicht die Demokratie, sondern die bestehenden Regierungen schützen sollen.

Der Verfassungsschutz ist dem Rechtsstaat verpflichtet – nicht einer Partei und schon gar nicht dem politischen Kampf gegen die Opposition.

Carsten Hütter, sicherheitspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag und Mitglied der Parlamentarischen Kontrollkommission

https://www.deutschlandfunk.de/thueringer-verfassungsschutzchef-kramer-regt-einschraenkung-bei-der-weitergabe-von-sensiblen-informa-100.html

https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/verfassungsschutz-afd-rechtsextremismus-100.html

https://apollo-news.net/afd-setzt-untersuchungsausschuss-zum-verfassungsschutz-ein/

https://www.thueringer-landtag.de/landtag/ausschuesse-gremien/untersuchungsausschuesse/ua-8/2/