
Kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt stellt sich nun auch der dortige Chef der Jungen Union Nico Elsner gegen die bisherige Ausgrenzungsstrategie. Er hält parlamentarische Zusammenarbeit mit der AfD bei sachlich richtigen Entscheidungen für notwendig, lehnt eine Koalition allerdings weiterhin ab. Elsner warnt sogar, eine derart strikt verstandene Brandmauer könne der CDU politisch „das Genick brechen“.
Damit wächst der Druck innerhalb der Union. Millionen AfD-Wähler dauerhaft auszugrenzen, ist keine Lösung. Entscheidend sollte sein, ob ein Antrag unserem Land und seinen Bürgern nutzt – und nicht, welche Partei ihn eingebracht hat oder zustimmt. Die undemokratische Brandmauer muss und wird der politischen Vernunft weichen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit!
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