Türkische Soldaten fürchten bei Rückkehr in ihr Land Inhaftierung oder noch weit schlimmeres

Der Konflikt mit der Türkei wird immer bizarrer. Einige Offiziere und Soldaten der türkischen Armee, die während des Putschversuches treu ihrem Land bei NATO-Einsätzen gedient hatten, stellten danach in Deutschland Asylanträge. Sie können nicht in ihr Land zurückkehren. Sie fürchten inhaftiert zu werden, vielleicht sogar um ihr Leben.
Nun setzt Erdogan die deutsche Regierung unter Druck, die Asylanträge abzulehnen. Dies ist eine Vorgehensweise ohne Beispiel! Die Türkei, unter Erdogan auf dem Weg zur Präsidialdiktatur, hat nichts in der EU verloren. Die Beitrittsgespräche müssen sofort beendet werden! Auch der geplante Besuch der Kanzlerin ist nur eine Aufwertung eines quasi Diktators, der in den letzten Monaten über 50.000 Menschen im Land inhaftieren ließ. Bisher fließen ungebremst weiter EU-Mittel in die Türkei. Die Kanzlerin, die sich bei jeder passenden Gelegenheit gegenüber Russland, China oder anderen Ländern als Anwalt der Menschenrechte aufspielt, macht Erdogan mit ihrem Türkeibesuch nur weiterhin hoffähig!
Thomas Dietz – MdL Carsten Hütter

Ein Gedanke zu „Türkische Soldaten fürchten bei Rückkehr in ihr Land Inhaftierung oder noch weit schlimmeres

  1. Das ist ja Lächerlich dieser Diktator stellt Forderungen an Deutschland.

    Ich finde diese Asylanträge sollten auf jedenfall angenommen werden wenn diese Personen sich an die regeln halten.

    Diese Forderung sollte man auf jedenfall ignorieren, da der Erdogan hier nichts zu melden hat.

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