Schulz fordert Elektroauto-Quote

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz fordert eine verbindliche E-Auto-Quote. Damit zeigt Schulz, was von seiner proklamierten „sozialen Gerechtigkeit“ zu halten ist – nämlich nichts.

Denn sowohl die Anschaffungs- als auch die Betriebskosten von E-Autos liegen deutlich über denen herkömmlich angetriebener PKWs. Wer sich beispielsweise einen e-Golf zulegen möchte, der muss mehr als 10.000 Euro Aufpreis zahlen. Kleinwagen wie der Renault Clio liegen preislich 7.000 Euro höher, wird das Modell mit Elektromotor bestellt.
In der Realität fahren Gering- und Mittelverdiener, sofern sie sich überhaupt noch ein Auto leisten können, oft ziemlich betagte Fahrzeuge. Sich ein teures Elektroauto anzuschaffen, kommt für sie ebensowenig in Frage wie für viele Familien, die auf die obligatorische Familienkutsche in Form eines Vans angewiesen sind.

Die Forderung von Schulz zeigt die Realitätsferne eines ehemaligen Brüsseler EU-Profiteurs, der vom wirklichen Leben keine Ahnung hat. Wir lehnen eine solche Quote strikt ab. Stattdessen setzen wir uns für eine Dieselgarantie bis 2050 ein!

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