++ Mehr Hebammen für Deutschland: Kinder sind unsere Zukunft! ++

++ Mehr Hebammen für Deutschland: Kinder sind unsere Zukunft! ++

In NRW tobt ein Kampf zwischen Frauenärzten und Hebammen. Teilweise werden Schwangere in den Praxen abgewiesen, weil sie zusätzlich die Betreuung durch eine Geburtshelferin in Anspruch nehmen.

Leidtragende sind die werdenden Mütter und ihre ungeborenen Kinder. Konkret geht es bei der Verweigerungshaltung vieler Gynäkologen um die Befürchten, finanziell am Ende schlechter dazustehen. Dabei ist Zusammenhalt zwischen den einzelnen Disziplinen gefragt, denn Deutschland braucht mehr Kinder, statt Einwanderung.

Das hat auch Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán längst erkannt, der die Ungarinnen mit beträchtlichen finanziellen Anreizen für mehr Nachwuchs begeistern möchte. Jede Frau unter 40 Jahren, die zum ersten Mal heiratet, soll einen Kredit von umgerechnet 31.417 Euro zur freien Verwendung erhalten, der ab dem dritten Kind erlassen wird. Weitere konkrete Unterstützungen für Familien wie Bürgschaften, PKW und Wohnungen kommen hinzu.

Kinder sind unsere Zukunft. Als AfD setzen wir uns seit Beginn an nicht nur für eine familienfreundliche Politik mit vielfältiger Förderung ein, sondern auch für mehr Hebammen. Viele der rund 23.000 Hebammen in Deutschland sehen sich in ihrer Existenz bedroht, weil sie die hohen Prämien für ihre Berufshaftpflicht kaum noch erwirtschaften können. Gut, das sich jetzt auch die bayerische Gesundheitsministerin Huml einschaltet und den Hebammen einen Gründerzuschuss von 5.000 Euro in Aussicht stellt. Ziel sei es unter anderem, Neueinsteiger für den Beruf der Hebamme zu gewinnen und erfahrene Kräfte für die Arbeit in Vollzeit zu motivieren. Beim Hebammengipfel in Nürnberg wurde außerdem die angestrebte Akademisierung des Berufs diskutiert.

Die persönliche und individuelle Betreuung schwangerer Frauen durch eine Hebamme des Vertrauens ist für viele Frauen eine große Erleichterung und Hilfe nicht nur während der Geburt, sondern auch in der Geburtsvorbereitung und der Nachsorge für Mutter und Kind. Wir möchten deshalb zu einer finanziellen Entlastung des Berufsstandes der freiberuflichen Hebammen beitragen, die z. B. durch eine Quersubventionierung bei Haftpflichtversicherungen erfolgen könnte.

Haben Sie das gewusst? Was halten Sie von unserem Vorschlag?

Seite 63: https://www.afd.de/wp-content/uploads/sites/111/2017/06/2017-06-01_AfD-Bundestagswahlprogramm_Onlinefassung.pdf

https://www.br.de/nachrichten/meldungen

https://www1.wdr.de/nachrichten/konflikt-hebammen-frauenaerzte-100.html

https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-02/ungarn-viktor-orban-geburtenpraemie-kredit-kinder-migration

Quelle: AfD Bundesverband