++ Hoffnung komplett verflogen: der griechischen Tragödie nächster Akt ++

Das war wohl nichts mit der milliardenfachen Rettung. Das nächste Rettungspaket für die Griechen wird schon geschnürt.

Die Euphorie, die Brüssel an den Tag legte, als Griechenland im August die letzte Überweisung aus dem Euro-Rettungsfonds erhielt, erinnerte an des Kaisers neue Kleider. Man wollte schlicht nicht sehen. Null Sicherheiten, milliardenfache Rückzahlungsverpflichtungen und eine nach wie vor am Tropf hängende Wirtschaft, konnten das laute Rattern der Gelddruckmaschinen im Euroraum nicht übertönen.

Die selbsternannten Euro-Retter taten ganz naiv so, als ob sich die defizitäre Finanzlage an der Ägäis über Nacht in Luft aufgelöst hätte. Dabei beherbergen Griechenlands Finanzinstitute noch immer derart viele faule Kredite, dass jede Euphorie eher Wahn als Wirklichkeit ist. Jetzt steht fest, die Regierung und der Euro-Rettungsfonds arbeiten bereits an einem neuen Paket, um den klammen Banken abermals auf Steuerzahlers Kosten aus der Patsche zu helfen. Hinzu kommt das taumelnde Italien, das sein mit der EU vereinbartes Staatsdefizit verdreifachen möchte. Das frühere Renteneintrittsalter und das bedingungslose Grundeinkommen für Arbeitslose müssen schließlich bezahlt werden.

Weite Teile Europas sind hoffnungslos überschuldet. Die Konstruktionsprobleme des Euros lassen sich nicht lösen, indem immer weitere Milliarden in den Krisenherden verbrannt werden. Die Euro-Rettung, wie sie in Brüssel ausgeheckt wurde, verschiebt die Probleme nach hinten, anstatt sie zu lösen – und das hat Potential, sie sogar noch zu vergrößern. Mit immensen Folgen für Deutschland, das viele faule Kredite abgenommen hat. Daher bleibt nur eine Lösung: Raus aus dem Euro, raus aus dieser wahnwitzigen Euro-Rettungspolitik! Für uns, für unsere Kinder und für unser Land! Daher schon heute vormerken: Am 26. Mai 2019 findet die Europawahl statt.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/griechenland-und-italien-bringen-die-euro-krise-zurueck-15825020.html#void

Quelle: AfD Bundesverband