Glaubensfragen im BAMF schikanieren christliche Asylbewerber

Glaubensfragen im BAMF schikanieren christliche AsylbewerberNach Medienberichten werden Einwanderer, die als Fluchtgrund die Verfolgung ihres christlichen Glaubens angeben, vom „Bundesministerium für Migration und Flüchtlinge“ (BAMF) mit mehreren Fragen zum Christentum konfrontiert, die teilweise nur mit erheblichen Problemen zu beantworten sind. Darauf haben Berliner Kirchenvertreter aufmerksam gemacht, die mehrere Fragerunden durch sogenannte „Entscheider“ begleiteten. Die Interviews sollen in Erfahrung bringen, ob es sich um „echte“ Christen handelt.

Dazu erklärt Carsten Hütter, kirchenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion:

„Das BAMF legt christlichen Einwanderungswilligen, die vor Verfolgung durch muslimische Antichristen nach Deutschland kommen, Fragen vor, die selbst heimische Christen kaum beantworten können dürften. Was sind die wesentlichen Ansätze Luthers? Wie verträgt sich die Erbsünde mit einem vergebenden Gott? Und als Krönung die Fangfrage nach dem Namen der beiden Söhne aus dem Gleichnis vom verlorenen Sohn, bei der Scheitern vorprogrammiert ist. Unerhört, welch künstliche Hürden das Bundesamt vor den geflüchteten Christen aufbaut, die nicht nur in ihren Heimatländern von Muslimen gefoltert oder getötet, sondern auch noch in deutschen Flüchtlingslagern als ‚Ungläubige“ attackiert werden. Im Übrigen dürfte es sich für das Ministerium ebenso schwierig gestalten, einen wegen seiner Homosexualität Verfolgten zu testen, ob er wirklich homosexuell ist.

Warum wird nicht nur nach dem ‚Vaterunser‘ gefragt? Das dürften schließlich muslimische Asylanten kaum in den Mund nehmen dürfen, wenn sie noch Chancen auf das Paradies haben wollten.“

 

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