Flüchtlingshelfer entsetzt über Kostenbescheide

„Wer bürgt, wird erwürgt“, heißt es im Volksmund. Die Juristen formulieren es diskreter: Die Bürgschaft ist die Übernahme einer fremden Schuld. Geht der Hauptschuldner Pleite, wenden sich die Gläubiger an den Bürgen.

Helfer unterschrieben eine Verpflichtungserklärung gegenüber dem Ausländeramt und bestätigten damit, dass sie für die Lebenshaltungskosten eines oder mehrerer Flüchtlinge aufkommen, also eine finanzielle Bürgschaft eingehen. Von ihnen finanziert wurden etwa Essen, Kleidung und Unterkunft. Diesen Helfern droht nun ein böses Erwachen, denn was die Geldgeber offenbar nicht wussten: Selbst wenn die Flüchtlinge offiziell anerkannt sind, muss weiter gezahlt werden. Nun hagelt es Kostenbescheide der Arbeitsagenturen.

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Fluechtlingshelfer-entsetzt-ueber-Kostenbescheide,fluechtlingshelfer168.html

Quelle: AfD Baden-Württemberg

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