CDU-Fraktionsvorsitzender blendet eigene Parteigeschichte aus!

Christian Hartmann ist offensichtlich nichts zu peinlich. Heute nutzte er die Landtagsdebatte zum Gedenken an die Reichspogromnacht um AfD-Bashing zu betreiben.

Ihm fiel zu diesem traurigen und denkwürdigen Ereignis nichts weiter ein, als Björn Höcke zu zitieren. Ziel war allein, Kapital für sich daraus zu schlagen und die AfD zu verunglimpfen. Selbstverständlich hat er nicht erwähnt, dass sich erst gerade die Interessensgruppe „Juden in der AfD“ gegründet hat und sich insbesondere die sächsische AfD zu jeder Zeit entschieden gegen jede Form des Antisemitismus ausgesprochen hat. Das ist Hartmann selbstverständlich auch bekannt, er hat es aber offenbar verdrängt. Offensichtlich auch verdrängt hat er die eigene Parteigeschichte, in der sich nach 1945 dutzende ehemalige NSDAP- Mitglieder (inklusive ehem. SA- und SS-Angehörige) wiederfanden, bis hoch in den Bundestag.
Wahlkampf auf dem Rücken eines so sensiblen Themas auszutragen, ist einfach nur armselig und vollkommen daneben!

(Quelle Bild, Tagesspiegel/DPA)