++ Bitterarm und ohne Wohnung trotz Vollzeitstelle: Wo bleibt da die Gerechtigkeit?

++ Bitterarm und ohne Wohnung trotz Vollzeitstelle: Wo bleibt da die Gerechtigkeit? Trotz Festanstellung und acht Stunden Arbeitstag wie ein Wohnsitzloser im Obdachlosenasyl leben müssen? Das ist Realität im angeblich so reichen Deutschland.

Müllmann Max N. ist ein Kämpfer und scheut auch nicht vor schmutziger Arbeit zurück. Sein Wecker klingelt früh um 3 Uhr am Morgen. Dann macht er sich fertig und geht zur Arbeit. Schon seit 11 Jahren sorgt er in München bei einem privaten Entsorger dafür, dass die Stadt sauber bleibt. Max N. ist 53 Jahre alt, muss täglich hart zupacken, um die schweren Tonnen und Container zum Müllauto zu schaffen. Sein Job ist sicher, dennoch lebt er im Obdachlosenheim.

Als Vater eines behinderten Neunjährigen ist sein Los sowieso kein leichtes. Auch seine 85-jährige Mutter ist pflegebedürftig. Nun auch noch ohne feste Bleibe zu sein, obwohl Gehalt und Sicherheit vorhanden sind, ist schlicht und einfach traurig. Sein Nettolohn von 1050 Euro reicht hinten und vorne nicht. Oft erhält er von Vermietern nicht einmal eine Rückantwort, obwohl er sich vorbildlich bewirbt und schuldenfrei ist. Leider kein Einzelfall.

In Deutschland leben 5,4 Prozent der Bevölkerung oder gut jeder Zwanzigste dauerhaft, das heißt über fünf Jahre unverändert, unterhalb der Armutsgrenze. Der Trend setzt sich seit Jahren fort. Die Risiko-Grenze liegt derzeit bei 999 Euro. Gerade in den Ballungsgebieten haben es viele Bürger schwer, eine bezahlbare Unterkunft zu finden. Beim Sozialen Wohnungsbau hat man seitens der Politik jahrzehntelang geschlafen. Andernorts entstehen Reihenhäuser für diejenigen, die noch nicht so lange hier leben, Vollversorgung inklusive. Da fragt man sich schon, wo die Gerechtigkeit bleibt.

https://www.tz.de/muenchen/stadt/muenchen-ort29098/wohnungssuche-in-muenchen-muellmann-max-lebt-trotz-vollzeitstelle-im-obdachlosenheim-10515396.html

https://www.volksstimme.de/deutschland-welt/politik/studie-mehr-deutsche-dauerhaft-arm

Quelle: AfD Bundesverband