66% der CDU/CSU-Fraktion stellen sich gegen Merkel bei Grenzfrage

Angela Merkel hat inzwischen offenbar mehr Unterstützung bei den Grünen als in der eigenen Fraktion. Starrköpfig verteidigt sie die offenen Grenzen und will auch weiter keine Zurückweisung von Asylbewerbern aus sicheren Drittstaaten an der deutschen Grenze zu lassen. Zu groß ist ihre Angst, dass dann herauskommt, dass ihre Erklärung, man könne die Grenzen gar nicht sichern, eine Lüge war und ihre Politik seit 2015 auf völlig falschen Voraussetzungen beruhte.

Doch inzwischen wird es wohl sogar ihrer eigenen Fraktion zu bunt. Nach Einschätzung von Beobachtern sind bis zu zwei Drittel der Abgeordneten der CDU/CSU für die Zurückweisung an der deutschen Grenze. Die Mehrheit steht nicht mehr hinter Merkel. Das andere Drittel ist wohl der Kern der eigentlichen Merkel-Union. Traumtänzer, die mit den Grünen mehr gemeinsam haben als mit den Konservativen.

Merkel ist in ihrem Kanzleramt zusehends isoliert und der Realität im Lande völlig entrückt. Da fantasiert sie über eine „europäische Lösung“ zur Verteilung von Migranten in Europa. Derweil stehen die Visegrad-Staaten fest in ihrer Ablehnungsfront. Die Dänen fordert Aufnahme- und Abschiebe-Zentren außerhalb der EU, Italien will Schlepperboote konsequent zurückweisen, Österreich plant für seinen EU-Ratsvorsitz den Stopp der Massenmigration nach Europa zum zentralen Thema zu machen. In ihrem politischen Autismus gefangen, nimmt Merkel das gar nicht mehr zur Kenntnis.

Mit einigen wenigen Getreuen wie der „kleinen Merkel“ Annegret Kramp-Karrenbauer und Armin Laschet ist sie offenbar sogar bereit, ihre eigene Partei zu spalten, um an ihrer auf ganzer Linie gescheiterten Politik festzuhalten. Wenn die CDU/CSU- ihrem Weg in den sicheren Niedergang nicht folgen will, dann soll ihre Partei offenbar lieber an die Wand fahren, wie auch das ganze Land. Wie sagte Angela Merkel schon 2015, wenn das Land kein „freundliches Gesicht“ zeige, dann sei das nicht mehr ihr Land. Jetzt handelt sie offenbar auch nach dem Motto, wenn die Union nicht mehr ihrer verfehlten Politik folgt, dann ist das auch nicht mehr ihre Partei.

Noch nie stand an der Spitze der Bundesrepublik eine solche Egomanin, die lieber bereit ist, ihr Land an die Wand zu fahren, ihre Partei und Europa zu spalten, als zu zugeben, dass sie im Herbst 2015 falsch gehandelt hat. Es bleibt abzuwarten, ob die personell und inhaltlich völlig ausgezehrte CDU/CSU noch die Kraft findet, die desaströse Kanzlerschaft Merkels jetzt zu beenden. Allein durch den Sturz von Merkel könnten CDU/CSU noch zeigen, dass sie sich wenigstens einen Rest von Würde bewahrt haben.

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Quelle: Beatrix von Storch